| Veranstaltung: | BuFaK WiWi Mönchengladbach |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4.1. Bestehende Positionspapiere |
| Antragsteller*in: | BuFaK Rat (BuFaK Rat) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 12.09.2026, 11:21 |
A4: Studentische Mobilität effektiv fördern
Antragstext
Die BuFaK WiWi setzt sich für die aktive und effektive Förderung der Mobilität
aller Studierenden ein. Dies schließt an die Forderung nach einem
Deutschlandsemesterticket an. Der Begriff Mobilität bezieht sich in diesem
Positionspapier auf Fortbewegungsarten am Hochschulstandort, insbesondere
Nahverkehr- und Fahrradinfrastruktur. Mobilität ist ein notwendiger Bestandteil
im Prozess des Lernens und Erlebens des Studiums als Lebensabschnitt und sollte
allen Studierenden in der Mobilität ihrer Wahl ermöglicht werden.
Je früher die Gesellschaft beginnt, mit der Bahn zu reisen, desto
wahrscheinlicher ist ein lebenslanger Nutzen. Dies bedeutet in der Konsequenz,
dass der langfristige Effekt für Umwelt und Gesellschaft immens sein kann, wenn
die Bundesstraßen hierdurch langfristig entlastet werden. Die Einsparungen und
der volkswirtschaftliche Gewinn können so direkt der Unterstützung und dem
Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur zugutekommen und sinnvoll investiert werden.
Daher fordert die BuFaK WiWi den Ausbau des ÖPNVs, beispielsweise durch:
• Erhöhte Taktungen vorhandener Linien.
• Die Einführung weiterer Haltestellen.
• Die Schaffung neuer Linien.
Zusätzlich zur Unterstützung der Mobilität im ÖPNV sollte auch im Bereich der
Fahrradinfrastruktur mehr für den Ausbau und die Unterstützung dieser getan
werden. Unter fahrradfreundlicher Infrastruktur verstehen wir:
• Die Bereitstellung von ausreichend überdachten und gesicherten
Fahrradabstellplätzen in direkter Nähe zu den universitären Einrichtungen.
Beispielsweise könnten Teile vorhandener Tiefgaragen zu Fahrradparkplätzen
umfunktioniert werden.
• Die Zurverfügungstellung von Duschmöglichkeiten und Spinden, um das Fahrrad
auch für längere Pendelwege attraktiv zu machen.
• Die Zurverfügungstellung oder Subventionierung von Campus- oder Stadträdern
bzw. ähnlicher flexibler Fahrradleihsysteme.
• Die Bereitstellung von Fahrrad-Self-Service-Stationen und Schlauchautomaten.
• Der Einsatz der Universitäten für die Ausweitung eines gesicherten (gut
ausgeleuchtet, im Winter geräumt und gestreut, vom motorisierten Verkehr baulich
getrennt, optimierte Ampelschaltung etc.) Radwegenetzwerks – insbesondere in
direkter Nähe zur Universität.
Neben der Unterstützung der Fahrradinfrastruktur fordern wir ebenfalls eine
Unterstützung elektrifizierter Kleingefährte wie E-Scooter und E-Bikes. Diese
ermöglichen es, den Radius des individualisierten, klimafreundlichen Verkehrs
substanziell zu erweitern und damit die Zufriedenheit von Pendlern zu erhöhen.
Im Detail fordern wir:
• Eine Kooperation mit Sharing-Diensten, um Studierenden vergünstigte Tarife und
Abo-Modelle anbieten zu können.
• Die Einrichtung von gesicherten Ladestationen und Parkmöglichkeiten in Uninähe
für private Fahrzeuge. Die alleinige Nutzung des ÖPNVs und der
Fahrradinfrastruktur ist wünschenswert, aber an vielen Standorten noch
realitätsfern. Daher fordern wir auch die Unterstützung von E-Autos im Rahmen
von Ladestationen in Uninähe.
Quellen:
Begründung
Turnusmäßige Bestätigung

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