A1: Reformierung des Kooperationsverbotes
| Veranstaltung: | BuFaK WiWi Bremen |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4.1. Bestehende Positionspapiere |
| Antragsteller*in: | BuFaK Rat |
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 28.03.2026, 14:57 |
| Antragshistorie: | Version 1(28.03.2026) |
| Veranstaltung: | BuFaK WiWi Bremen |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4.1. Bestehende Positionspapiere |
| Antragsteller*in: | BuFaK Rat |
| Status: | Modifiziert |
| Eingereicht: | 28.03.2026, 14:57 |
| Antragshistorie: | Version 1(28.03.2026) Version 1 |
Die BuFaK WiWi begrüßt die Lockerung des Kooperationsverbots, fordert aber
weitreichendere Lockerungen.
Das Kooperationsverbot bezieht sich auf die Einschränkungen, die den Bund in
Deutschland daran hindern, direkt in Bildungsfragen einzugreifen. Diese
Einschränkungen wurden durch die Änderung im Grundgesetz in Art. 104c gelockert.
Die vorgenommene Lockerung erachten wir als nicht weitreichend genug und fordern
deshalb eine weitere Reformierung des Kooperationsverbotes. Die BuFaK WiWi sieht
das Kooperationsverbot mit als Ursache für eine ungleiche Verteilung von
Finanzierungsmitteln für Hochschulen. Das grundsätzliche Verbot der Finanzierung
der Hochschulen in nicht maßnahmenbezogenen Belangen, stellt besonders
finanzschwächere Bundesländer und somit auch deren Hochschulen vor Probleme.
Das Kooperationsverbot bezieht sich auf die Einschränkungen, die den Bund in Deutschland daran hindern, direkt in Bildungsfragen einzugreifen. Diese Einschränkungen wurden durch die Änderung im Grundgesetz in Art.von Artikel 104c des Grundgesetzes gelockert. Die vorgenommene Lockerung erachten wir als nicht weitreichend genug und fordern deshalb eine weitere Reformierung des Kooperationsverbotes. Die BuFaK WiWi sieht das Kooperationsverbot mit als Ursache für eine ungleiche Verteilung von Finanzierungsmitteln für Hochschulen. Das grundsätzliche Verbot der Finanzierung der Hochschulen in nicht maßnahmenbezogenen Belangen, stellt besonders finanzschwächere Bundesländer und somit auch deren Hochschulen vor Probleme.
Hierbei lehnen wir das Kooperationsverbot im Bewusstsein seines historischen
Ursprungs nicht grundsätzlich ab. Stattdessen erstreben wir eine bedingungslose
unabhängige Finanzierung von Hochschulen, welche nicht die Inhalte von Forschung
und Lehre beeinflussen darf.
Investitionen in die Allgemeinheit des Personals, Fortbildung und Inventar
(Zukunftstechnologien/digitales Lernen) über die Instandhaltung der Immobilien
hinaus müssen ermöglicht werden. Gleichzeitig ist die BuFaK WiWi der Meinung,
dass eine Zusammenarbeit von Bund und Ländern dabei nicht nur auf die
Investition des Bundes in die Sanierung von maroden Gebäuden und Infrastruktur
beschränkt sein sollte. Vielmehr muss es zur dauerhaften Aufgabe der
Bundesregierung werden, nationale Bildungsstandards zu schaffen und die
Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem zu garantieren. Dafür ist aus
Sicht der BuFaK WiWi eine nationale Strategie zur Verbesserung der Bildung in
Deutschland (von der frühkindlichen Förderung bis hin zur nebenberuflichen
Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens) notwendig, an deren Umsetzung
Bund und Länder gemeinsam arbeiten.
Investitionen in die Allgemeinheit des Personals, Fortbildung und Inventar (Zukunftstechnologien/digitales Lernen) über die Instandhaltung der Immobilien hinaus müssen ermöglicht werden. Gleichzeitig ist die BuFaK WiWi der Meinung, dass eine Zusammenarbeit von Bund und Ländern dabei nicht nur auf die Investition des Bundes in die Sanierung von maroden Gebäuden und Infrastruktur beschränkt sein sollte. Vielmehr muss es zur dauerhaften Aufgabe der Bundesregierung werden, nationale Bildungsstandards zu schaffen und die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem zu garantieren, ohne dabei die Förderung von internationaler Wettbewerbsfähigkeit und akademischer Exzellenz zu vernachlässigen. Dafür ist aus Sicht der BuFaK WiWi eine nationale Strategie zur Verbesserung der Bildung in Deutschland (von der frühkindlichen Förderung bis hin zur nebenberuflichen Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens) notwendig, an deren Umsetzung Bund und Länder gemeinsam arbeiten.
Die BuFaK WiWi spricht sich entschieden gegen einen Eingriff des Bundes in die
Bildungsinhalte und für eine unabhängige Grundfinanzierung der Hochschulen durch
den Bund aus.
Turnusmäßige Bestätigung
Kommentare
Lioba Stadler (Uni Bamberg) :