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            <title>BuFaK WiWi Bremen: Anträge</title>
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                <title>BuFaK WiWi Bremen: Anträge</title>
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                        <title>NF8: Soziale Chancengerechtigkeit im Hochschulzugang und Studienverlauf konsequent stärken</title>
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                        <author>Nora (zu Köln)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende aus nichtakademischen Familien sind im deutschen Hochschulsystem weiterhin strukturell benachteiligt. Ursachen sind insbesondere geringere soziale, finanzielle und akademische Unterstützungsstrukturen im familiären Umfeld. Dies führt zu erschwertem Hochschulzugang, höherer finanzieller Belastung im Studium sowie geringerer sozialer Integration und kann Studienverläufe negativ beeinflussen [1][2].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert daher von den zuständigen Landesministerien den flächendeckenden Ausbau eines institutionell verankerten Unterstützungsnetzes an Hochschulen, das strukturelle Hürden systematisch abbaut und Chancengerechtigkeit im gesamten Studienverlauf sicherstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktuelle Situation</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zugang zu Hochschulbildung ist in Deutschland weiterhin stark sozial selektiv. Nur etwa ein Viertel der Kinder aus nichtakademischen Familien nimmt überhaupt ein Studium auf [1]. Diese Ungleichheit entsteht nicht primär durch Leistungsunterschiede, sondern durch ungleiche Ausgangsbedingungen beim Zugang zu Informationen, Netzwerken und akademischer Orientierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende aus nichtakademischen Familien verfügen häufig über weniger institutionelles Vorwissen über Studienorganisation, Prüfungsstrukturen und administrative Abläufe. Diese Informationen müssen eigenständig und zusätzlich zum Studienaufwand erworben werden, was zu einer strukturellen Mehrbelastung führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hinzu kommen finanzielle Zwänge, die viele Studierende zur Erwerbstätigkeit neben dem Studium zwingen. Dadurch werden zeitliche Ressourcen für Studium, Selbstorganisation und soziale Integration eingeschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem zeigen empirische Befunde, dass soziale Herkunft weiterhin einen relevanten Einfluss auf Studienentscheidungen, Studienverlauf und akademische Entwicklung hat [3][4]. Die bestehende Hochschulstruktur kompensiert diese Ungleichheiten bislang nicht ausreichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Hauptforderungen der BuFaK WiWi</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert den konsequenten und strukturellen Ausbau von Unterstützungsstrukturen für Studierende aus nichtakademischen Familien. Ziel ist der Abbau sozialer Selektivität im Hochschulsystem und die Sicherstellung gleicher Studienbedingungen unabhängig von der sozialen Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordert die BuFaK WiWi:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Verbindliche Einführung von Outreach-Programmen an Hochschulen in Kooperation mit Schulen, insbesondere unter Einbindung von Studierenden aus nichtakademischen Familien zur authentischen Studienorientierung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Institutionalisierung akademischer Unterstützungsangebote wie verpflichtend verfügbare Workshops zu wissenschaftlichem Arbeiten, Studienorganisation, universitärem Vokabular, Zeitmanagement und digitalen Kompetenzen sowie dauerhaft etablierte Lernwerkstätten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Aufbau flächendeckender psychosozialer Beratungsangebote mit Fokus auf soziale Herkunft, finanzielle Belastung, Selbstzweifel im akademischen Kontext und Integrationsherausforderungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Sicherstellung materieller und struktureller Unterstützung, insbesondere durch zentrale Geräteausleihe, kostenfreien Zugang zu relevanter Software sowie Ausbau flexibler studentischer Beschäftigungsmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Erwerbsarbeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert Hochschulen und Länder ausdrücklich dazu auf, soziale Ungleichheiten im Hochschulsystem nicht nur auszugleichen, sondern strukturell zu verhindern. Bildungserfolg darf nicht von sozialer Herkunft abhängen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Quellen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] Böckler Impuls (2010): <em>Arbeiterkinder studieren seltener.</em> Ausgabe 07/2010. Verfügbar unter: <a href="https://www.boeckler.de/de/grafik-detail.htm?pageId=7688&amp;image=0">https://www.boeckler.de/de/grafik-detail.htm?pageId=7688&amp;image=0</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] Hochschulbildungsreport (2020): <em>Fokusthema Arbeiterkinder.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.hochschulbildungsreport2020.de/fokusthemen/arbeiterkinder">https://www.hochschulbildungsreport2020.de/fokusthemen/arbeiterkinder</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] Statistisches Bundesamt (Destatis) (2022): <em>Studierende aus nichtakademischem Elternhaus weiterhin seltener an Hochschulen vertreten.</em> Pressemitteilung Nr. N066 vom 23.11.2022. Verfügbar unter: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_N066_63.html">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_N066_63.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] Ditton, H. &amp; Maaz, K. (2022). Sozioökonomischer Status, Bildungserfolg und Bildungsteilhabe. In H. Reinders, D. Bergs-Winkels, A. Prochnow &amp; I. Post (Hrsg.), <em>Empirische Bildungsforschung</em> (S. 1083–1103). Springer VS. <a href="https://doi.org/10.1007/978-3-658-27277-7_57">https://doi.org/10.1007/978-3-658-27277-7_57</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 13:14:07 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>NF8: Soziale Chancengerechtigkeit im Hochschulzugang und Studienverlauf konsequent stärken</title>
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                        <author>Nora (zu Köln)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende aus nichtakademischen Familien sind im deutschen Hochschulsystem weiterhin strukturell benachteiligt. Ursachen sind insbesondere geringere soziale, finanzielle und akademische Unterstützungsstrukturen im familiären Umfeld. Dies führt zu erschwertem Hochschulzugang, höherer finanzieller Belastung im Studium sowie geringerer sozialer Integration und kann Studienverläufe negativ beeinflussen [1][2].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert daher von den zuständigen Landesministerien den flächendeckenden Ausbau eines institutionell verankerten Unterstützungsnetzes an Hochschulen, das strukturelle Hürden systematisch abbaut und Chancengerechtigkeit im gesamten Studienverlauf sicherstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktuelle Situation</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zugang zu Hochschulbildung ist in Deutschland weiterhin stark sozial selektiv. Nur etwa ein Viertel der Kinder aus nichtakademischen Familien nimmt überhaupt ein Studium auf [1]. Diese Ungleichheit entsteht nicht primär durch Leistungsunterschiede, sondern durch ungleiche Ausgangsbedingungen beim Zugang zu Informationen, Netzwerken und akademischer Orientierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende aus nichtakademischen Familien verfügen häufig über weniger institutionelles Vorwissen über Studienorganisation, Prüfungsstrukturen und administrative Abläufe. Diese Informationen müssen eigenständig und zusätzlich zum Studienaufwand erworben werden, was zu einer strukturellen Mehrbelastung führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hinzu kommen finanzielle Zwänge, die viele Studierende zur Erwerbstätigkeit neben dem Studium zwingen. Dadurch werden zeitliche Ressourcen für Studium, Selbstorganisation und soziale Integration eingeschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem zeigen empirische Befunde, dass soziale Herkunft weiterhin einen relevanten Einfluss auf Studienentscheidungen, Studienverlauf und akademische Entwicklung hat [3][4]. Die bestehende Hochschulstruktur kompensiert diese Ungleichheiten bislang nicht ausreichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Hauptforderungen der BuFaK WiWi</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert den konsequenten und strukturellen Ausbau von Unterstützungsstrukturen für Studierende aus nichtakademischen Familien. Ziel ist der Abbau sozialer Selektivität im Hochschulsystem und die Sicherstellung gleicher Studienbedingungen unabhängig von der sozialen Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordert die BuFaK WiWi:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Verbindliche Einführung von Outreach-Programmen an Hochschulen in Kooperation mit Schulen, insbesondere unter Einbindung von Studierenden aus nichtakademischen Familien zur authentischen Studienorientierung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Institutionalisierung akademischer Unterstützungsangebote wie verpflichtend verfügbare Workshops zu wissenschaftlichem Arbeiten, Studienorganisation, Zeitmanagement und digitalen Kompetenzen sowie dauerhaft etablierte Lernwerkstätten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Aufbau flächendeckender psychosozialer Beratungsangebote mit Fokus auf soziale Herkunft, finanzielle Belastung, Selbstzweifel im akademischen Kontext und Integrationsherausforderungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Sicherstellung materieller und struktureller Unterstützung, insbesondere durch zentrale Geräteausleihe, kostenfreien Zugang zu relevanter Software sowie Ausbau flexibler studentischer Beschäftigungsmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Erwerbsarbeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert Hochschulen und Länder ausdrücklich dazu auf, soziale Ungleichheiten im Hochschulsystem nicht nur auszugleichen, sondern strukturell zu verhindern. Bildungserfolg darf nicht von sozialer Herkunft abhängen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Quellen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] Böckler Impuls (2010): <em>Arbeiterkinder studieren seltener.</em> Ausgabe 07/2010. Verfügbar unter: <a href="https://www.boeckler.de/de/grafik-detail.htm?pageId=7688&amp;image=0">https://www.boeckler.de/de/grafik-detail.htm?pageId=7688&amp;image=0</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] Hochschulbildungsreport (2020): <em>Fokusthema Arbeiterkinder.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.hochschulbildungsreport2020.de/fokusthemen/arbeiterkinder">https://www.hochschulbildungsreport2020.de/fokusthemen/arbeiterkinder</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] Statistisches Bundesamt (Destatis) (2022): <em>Studierende aus nichtakademischem Elternhaus weiterhin seltener an Hochschulen vertreten.</em> Pressemitteilung Nr. N066 vom 23.11.2022. Verfügbar unter: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_N066_63.html">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_N066_63.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] Ditton, H. &amp; Maaz, K. (2022). Sozioökonomischer Status, Bildungserfolg und Bildungsteilhabe. In H. Reinders, D. Bergs-Winkels, A. Prochnow &amp; I. Post (Hrsg.), <em>Empirische Bildungsforschung</em> (S. 1083–1103). Springer VS. <a href="https://doi.org/10.1007/978-3-658-27277-7_57">https://doi.org/10.1007/978-3-658-27277-7_57</a></p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 13:05:16 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A10: Konsequente Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen</title>
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                        <author>Henrik Sykora (Alumnus, Uni Oldenburg)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Ressourcenknappheit erfordern dringendes Handeln. Die Bundesfachschaftenkonferenz Wirtschaftswissenschaften (BuFaK WiWi) fordert eine umfassende und konsequente Implementierung von Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen. Unter dem Begriff der Nachhaltigkeit ist dabei eine “Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können” [1], zu verstehen. Außerdem macht Nachhaltigkeit das gleichberechtigte Zusammenspiel der folgenden drei Facetten aus:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Ökologische Nachhaltigkeit: Schutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen und Ökosysteme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Ökonomische Nachhaltigkeit: Langfristige wirtschaftliche Stabilität und Effizienz ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Soziale Nachhaltigkeit: Förderung von sozialer Gerechtigkeit, Bildung und Teilhabe für alle Gesellschaftsschichten. [2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere aus dem Bericht <em>The 2024 State of the Climate Report: Perilous Times on Planet Earth</em> von Ripple et al. (2024) [3] sowie dem Sechsten Sachstandsbericht des IPCC (2021) [4], verdeutlichen die Dringlichkeit unmittelbaren und konsequenten Handelns. Darüber hinaus verpflichtet Artikel 20a des Grundgesetzes zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auch in Verantwortung für künftige Generationen. Ergänzend unterstreichen die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN SDGs) die Bedeutung hochwertiger Bildung sowie wirksamer Maßnahmen zum Klima- und Ressourcenschutz [5].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltige Hochschulstrategie</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass Nachhaltigkeit fest in die Hochschulstrategie integriert wird. Hochschulen spielen als Bildungseinrichtungen eine entscheidende Rolle, indem sie bei aktuellen und zukünftigen Entscheidungstragenden ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln schaffen. Zudem wirken Hochschulangehörige oft in beratenden Funktionen in Gremien mit, wodurch Hochschulen direkt politischen Einfluss nehmen können. Um schnellstmöglich Klimaneutralität zu erreichen sehen wir es als notwendig an, dass Nachhaltigkeit institutionell verankert wird, indem Nachhaltigkeitsabteilungen oder -beauftragte in der Hochschulleitung etabliert und Nachhaltigkeit in Leitbildern sowie Entwicklungsplänen priorisiert werden. Zudem sollen Maßnahmenpläne entwickelt werden, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Energieeffizienz gemäß wissenschaftlichen Empfehlungen zu steigern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltiger Hochschulbetrieb</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch die Umstellung auf 100 % erneuerbare Energien und die Implementierung von Energieeffizienzmaßnahmen in Gebäuden und Infrastruktur können Hochschulen ihren Energieverbrauch reduzieren und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wir fordern die Förderung emissionsarmer Verkehrsmittel sowie den Ausbau der Infrastruktur und Anreize für nachhaltige Mobilität. Beispielsweise führt das Angebot eines preislich attraktiven Deutschlandsemstertickets zur Reduzierung von Emissionen [6]. Bei der Beschaffung sollten umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte bevorzugt werden, um ökologische und soziale Standards zu unterstützen. Die Einführung ökologisch nachhaltiger Speiseangebote in Mensen und Cafeterien mit Fokus auf pflanzlichen, regionalen und saisonalen Produkten reduziert den ökologischen Fußabdruck, fördert die Biodiversität und verringert den Wasserverbrauch [7]. Schließlich ist die regelmäßige Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten nach anerkannten Standards essenziell, um Fortschritte sichtbar zu machen und Verantwortlichkeit zu gewährleisten. Ressourcenschonung wird durch konsequente Abfallvermeidung und effektives Recycling erreicht. Zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung sollen innovative Konzepte wie Foodsaving umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Integration von Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lehre ist der Bereich, in dem alle drei Facetten der Nachhaltigkeit - ökologische, ökonomische und soziale - unmittelbar angewendet werden können. Durch Forschung und Lehre wird es möglich, diese Aspekte gleichermaßen zu adressieren und künftige Generationen für nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren. Daher fordern wir eine kritische Hinterfragung in allen Modulen, ob Themenbereiche auch einen direkten oder indirekten Bezug auf Nachhaltigkeit aufweisen. Diese Bezüge sollen aktiv aufgegriffen und diskutiert werden. Außerdem fordern wir die Förderung inter- und transdisziplinärer Lehrangebote, welche Kompetenzen in Nachhaltigkeit vermitteln. Veranstaltungen, Workshops und Kampagnen zu nachhaltigen Themen ergänzen dieses Angebot und tragen zur Sensibilisierung bei. Auch in der Forschung fordern wir die konsequente Verfolgung von Nachhaltigkeit. Nachhaltige Projekte, insbesondere solche, die Lösung für den Klimawandel, den Verlust der Biodiversität sowie soziale Gerechtigkeit unterstützen sollen gezielt unterstützt werden. Zudem wird die Zusammenarbeit mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und der Zivilgesellschaft forciert, um nachhaltige Innovation voranzutreiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nachhaltigkeit in der Politik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Rahmenbedingungen schaffen: Anpassung der Hochschulgesetze zur verbindlichen Verankerung von Nachhaltigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Finanzielle Unterstützung: Bereitstellung von Fördermitteln für Nachhaltigkeitsinitiativen und energieeffiziente Infrastruktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Transparenz und Berichterstattung: Regelmäßige Veröffentlichung von Nachhaltigkeitsberichten nach anerkannten Standards.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Quellen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] World Commission on Environment and Development (1987): <em>Our Common Future</em>, S. 4. Oxford: Oxford University Press.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] Fernhochschule The Mobile University (2024): <em>Was ist soziale Nachhaltigkeit?</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.mobile-university.de/blog/was-ist-sozialenachhaltigkeit/">https://www.mobile-university.de/blog/was-ist-sozialenachhaltigkeit/</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] Ripple, W. J. et al. (2024): <em>The 2024 State of the Climate Report: Perilous Times on Planet Earth.</em> In: <em>BioScience.</em> Verfügbar unter: <a href="https://doi.org/10.1093/biosci/biae087">https://doi.org/10.1093/biosci/biae087</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) (2021): <em>Sechster Sachstandsbericht (AR6) – Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.ipcc.ch/assessment-report/ar6/">https://www.ipcc.ch/assessment-report/ar6/</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[5] Vereinte Nationen (2023): <em>Ziele für nachhaltige Entwicklung (UN SDGs).</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.un.org/sustainabledevelopment/development-agenda/">https://www.un.org/sustainabledevelopment/development-agenda/</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[6] Sykora, H. (2025): <em>Das Deutschlandsemesterticket – Auswirkungen auf nachhaltige Mobilität von Studierenden.</em> Forschungsarbeit. DOI: 10.13140/RG.2.2.13287.61602.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[7] Our World in Data (2023): <em>Einfluss der Ernährungsgewohnheiten auf den Klimawandel.</em> Verfügbar unter: <a href="https://ourworldindata.org/food-choice-vs-eating-local">https://ourworldindata.org/food-choice-vs-eating-local</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eingereicht, um Änderungsanträge zu stellen</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:43:50 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>NF7: Forderung nach einem nationalen Rahmenmodell für die Masterzulassung</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=forderung-nach-einem-nationalen-rahmenmodell-fur-die-masterzulassung-18317&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Marc (LMU) + Barcamp People</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=forderung-nach-einem-nationalen-rahmenmodell-fur-die-masterzulassung-18317&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi bemängelt, dass der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium trotz der Intentionen der Bologna-Reform zu mehr Mobilität zwischen Studienphasen weiterhin erhebliche strukturelle Hürden aufweist. Die aktuelle Praxis der Zulassungsverfahren erschwert die Mobilität der Studierenden und verfehlt das Ziel eines durchlässigen europäischen Hochschulraums. Dieses Positionspapier formuliert Anforderungen an eine grundlegende Neuordnung der Zulassungsprozesse, die Wissenschaftlichkeit, Transparenz und individuelle Kompetenzprofile gleichermaßen berücksichtigt. Die BuFaK WiWi fordert die Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das jeweils zuständige Bundesministerium ) auf, die Zulassungskriterien und -prozesse mittels geeigneten Mittelns anzugleichen und transparent und nachvollziehbar zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die derzeitige Zulassungslandschaft in Deutschland ist durch ein hohes Maß an Heterogenität geprägt, welches aus der verfassungsrechtlich verankerten Wissenschaftsfreiheit und der Souveränität der Länder resultiert [1]. Jede Hochschule und Fakultät definiert eigenständig Zulassungskriterien, was zu einer unübersichtlichen Vielzahl an Anforderungen führt.In der Praxis stützt sich die Auswahl der Bewerber primär auf Abschlussnoten und einen formalen Abgleich von Modulbezeichnungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Kleinteiligkeit führt zu einer signifikanten Inkonsistenz in der Anrechnungspraxis und bei den Ansprüchen an Prüfungsleistungen. Die ausschließliche Verwendung der Durchschnittsnote wird den differenzierten Qualifikationsprofilen der Studierenden nicht gerecht. Da Modulbezeichnungen und Curricula zwischen den Standorten stark variieren, führen rein formale Prüfungsprozesse häufig zu Ablehnungen, da die Äquivalenz der vermittelten Kompetenzen verkannt wird. Dies erschwert national einen faktenbasierten Vergleich akademischer Programme und schwächt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bildungsstandorts, weil klare Standards zur Einordnung von Leistungen fehlen. Auswahlprozesse werden teilweise als willkürlich wahrgenommen, welches die Planungssicherheit der Studierenden massiv untergräbt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi setzt sich für die Etablierung eines deutschlandweit einheitlichen Frameworks von Kriterien und Anforderungskategorien ein. Dieses Modell soll als verbindlicher Baukasten dienen, aus dem die Hochschulen ihre spezifischen Zulassungskriterien und -prozesse begründet ableiten können. Fest steht, dass Masterstudiengänge unterschiedliche Profile verfolgen und daher spezifische, unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. An Universitäten kann beispielsweise die akademisch-methodische Vorbildung eine zentrale Rolle spielen. Eine Differenzierung zwischen Hochschulformen darf jedoch nicht pauschal erfolgen, sondern muss sich zwingend aus den spezifischen Kompetenzanforderungen des Zielstudiengangs ableiten. Die Hochschulen sollen aus einer Vielzahl von Kompetenzindikatoren und -signalen wählen können. Dazu können unter anderem fachspezifische Praxiserfahrung, extracurriculares Engagement, nachgewiesene internationale akademische Erfahrung sowie diskriminierungsfreie Auswahlgespräche oder Studierfähigkeits- und Sprachniveautests (z.B. GMAT, TOEFL) zählen. In Bezug auf kostenpflichtige Aufnahmetests wird auf das Positionspapier „Abschaffung kostenpflichtiger Tests als Voraussetzung zur Aufnahme zu Studiengängen” [2] verwiesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle angewandten Kriterien sollen vorab öffentlich definiert und die Zulassungsprozesse und -fristen hochschulübergreifend angeglichen werden. Innerhalb dieses Frameworks soll auf eine ganzheitliche Berücksichtigung sozialer oder finanzieller Hürden geachtet werden, um die Chancengleichheit beim Hochschulzugang zu wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert daher die Kultusministerkonferenz (KMK) auf, ihrer Verantwortung als Dachorganisation der Bildungspolitik nachzukommen und die Konzeptionalisierung und Erarbeitung eines möglichen vereinheitlichenden Frameworks zu koordinieren [3]. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird in ihrer Rolle als zentraler Zusammenschluss aller staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland aufgefordert, Standards für Kompetenzanrechnungen und Zulassungsprozesse zu entwickeln [4]. Die Hochschulen bundesweit sollen ihrem Auftrag nachkommen und die Bologna-Reform abschließend umsetzen. Dazu gehört insbesondere die Sicherstellung der vorgesehenen Mobilität im Studium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hilfsweise soll sich das zuständige Bundesministerium bei weiteren Verantwortungsträgern in den Ländern für eine Verstetigung der gegenseitigen Koordination einsetzen und Absprachen stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein einheitliches nationales Framework versöhnt die notwendige Souveränität der Hochschulen mit dem Anspruch der Studierenden auf ein faires und transparentes Zulassungsverfahren. Durch den Fokus auf tatsächlich erworbene Kompetenzen statt auf formale Hürden wird die Passgenauigkeit im Masterbereich nachhaltig erhöht und die Mobilität innerhalb der Wirtschaftswissenschaften gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Quellen: </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[1] Kultusministerkonferenz (KMK) (o. J.): <em>Wissenschaftsfreiheit und Forschungssicherheit.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.kmk.org/wissenschaftsministerkonferenz/wissenschaftsthemen/wissenschaftsfreiheit-und-forschungssicherheit.html">https://www.kmk.org/wissenschaftsministerkonferenz/wissenschaftsthemen/wissenschaftsfreiheit-und-forschungssicherheit.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[2] Bundesfachschaftenkonferenz Wirtschaftswissenschaften (BuFaK WiWi) (2025): <em>Abschaffung kostenpflichtiger Tests als Voraussetzung zur Aufnahme zu Studiengängen.</em> Verfügbar unter: <a href="">https://bufak-wiwi.org/wp-content/uploads/2025/12/A2-Abschaffung-konstenpflichtiger-Tests-als-Vorraussetzung-zur-Aufnahme-zu-Studiengaengen.pdf</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[3] Kultusministerkonferenz (KMK) (o. J.): <em>Kultusministerkonferenz.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.kmk.org/kultusministerkonferenz.html">https://www.kmk.org/kultusministerkonferenz.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[4] Hochschulrektorenkonferenz (HRK) (o. J.): <em>Aufgaben und Struktur der HRK.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.hrk.de/hrk/aufgaben-und-struktur/">https://www.hrk.de/hrk/aufgaben-und-struktur/</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neufassung des A6: &quot;FORDERUNG NACH FLEXIBLEREM ÜBERGANG ZWISCHEN BACHELOR UND MASTERSTUDIENGÄNGEN DURCH KOMPETENZORIENTIERTE ZULASSUNGSKRITERIEN&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:36:16 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>NF7: Forderung nach einem nationalen Rahmenmodell für die Masterzulassung</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=564&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Marc (LMU) + Barcamp People</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=564&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi bemängelt, dass der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium trotz der Intentionen der Bologna-Reform zu mehr Mobilität zwischen Studienphasen weiterhin erhebliche strukturelle Hürden aufweist. Die aktuelle Praxis der Zulassungsverfahren erschwert die Mobilität der Studierenden und verfehlt das Ziel eines durchlässigen europäischen Hochschulraums. Dieses Positionspapier formuliert Anforderungen an eine grundlegende Neuordnung der Zulassungsprozesse, die Wissenschaftlichkeit, Transparenz und individuelle Kompetenzprofile gleichermaßen berücksichtigt. Die BuFaK WiWi fordert die Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) auf, die Zulassungskriterien und -prozesse mittels geeigneten Mittelns anzugleichen und transparent und nachvollziehbar zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die derzeitige Zulassungslandschaft in Deutschland ist durch ein hohes Maß an Heterogenität geprägt, welches aus der verfassungsrechtlich verankerten Wissenschaftsfreiheit und der Souveränität der Länder resultiert [1]. Jede Hochschule und Fakultät definiert eigenständig Zulassungskriterien, was zu einer unübersichtlichen Vielzahl an Anforderungen führt.In der Praxis stützt sich die Auswahl der Bewerber primär auf Abschlussnoten und einen formalen Abgleich von Modulbezeichnungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Kleinteiligkeit führt zu einer signifikanten Inkonsistenz in der Anrechnungspraxis und bei den Ansprüchen an Prüfungsleistungen. Die ausschließliche Verwendung der Durchschnittsnote wird den differenzierten Qualifikationsprofilen der Studierenden nicht gerecht. Da Modulbezeichnungen und Curricula zwischen den Standorten stark variieren, führen rein formale Prüfungsprozesse häufig zu Ablehnungen, da die Äquivalenz der vermittelten Kompetenzen verkannt wird. Dies erschwert national einen faktenbasierten Vergleich akademischer Programme und schwächt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bildungsstandorts, weil klare Standards zur Einordnung von Leistungen fehlen. Auswahlprozesse werden teilweise als willkürlich wahrgenommen, welches die Planungssicherheit der Studierenden massiv untergräbt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi setzt sich für die Etablierung eines deutschlandweit einheitlichen Frameworks von Kriterien und Anforderungskategorien ein. Dieses Modell soll als verbindlicher Baukasten dienen, aus dem die Hochschulen ihre spezifischen Zulassungskriterien und -prozesse begründet ableiten können. Fest steht, dass Masterstudiengänge unterschiedliche Profile verfolgen und daher spezifische, unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. An Universitäten kann beispielsweise die akademisch-methodische Vorbildung eine zentrale Rolle spielen. Eine Differenzierung zwischen Hochschulformen darf jedoch nicht pauschal erfolgen, sondern muss sich zwingend aus den spezifischen Kompetenzanforderungen des Zielstudiengangs ableiten. Die Hochschulen sollen aus einer Vielzahl von Kompetenzindikatoren und -signalen wählen können. Dazu können unter anderem fachspezifische Praxiserfahrung, extracurriculares Engagement, nachgewiesene internationale akademische Erfahrung sowie diskriminierungsfreie Auswahlgespräche oder Studierfähigkeits- und Sprachniveautests (z.B. GMAT, TOEFL) zählen. In Bezug auf kostenpflichtige Aufnahmetests wird auf das Positionspapier „Abschaffung kostenpflichtiger Tests als Voraussetzung zur Aufnahme zu Studiengängen” [2] verwiesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle angewandten Kriterien sollen vorab öffentlich definiert und die Zulassungsprozesse und -fristen hochschulübergreifend angeglichen werden. Innerhalb dieses Frameworks soll auf eine ganzheitliche Berücksichtigung sozialer oder finanzieller Hürden geachtet werden, um die Chancengleichheit beim Hochschulzugang zu wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert daher die Kultusministerkonferenz (KMK) auf, ihrer Verantwortung als Dachorganisation der Bildungspolitik nachzukommen und die Konzeptionalisierung und Erarbeitung eines möglichen vereinheitlichenden Frameworks zu koordinieren [3]. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird in ihrer Rolle als zentraler Zusammenschluss aller staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland aufgefordert, Standards für Kompetenzanrechnungen und Zulassungsprozesse zu entwickeln [4]. Die Hochschulen bundesweit sollen ihrem Auftrag nachkommen und die Bologna-Reform abschließend umsetzen. Dazu gehört insbesondere die Sicherstellung der vorgesehenen Mobilität im Studium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hilfsweise soll sich das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bei weiteren Verantwortungsträgern in den Ländern für eine Verstetigung der gegenseitigen Koordination einsetzen und Absprachen stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein einheitliches nationales Framework versöhnt die notwendige Souveränität der Hochschulen mit dem Anspruch der Studierenden auf ein faires und transparentes Zulassungsverfahren. Durch den Fokus auf tatsächlich erworbene Kompetenzen statt auf formale Hürden wird die Passgenauigkeit im Masterbereich nachhaltig erhöht und die Mobilität innerhalb der Wirtschaftswissenschaften gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Quellen: </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[1] Kultusministerkonferenz (KMK) (o. J.): <em>Wissenschaftsfreiheit und Forschungssicherheit.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.kmk.org/wissenschaftsministerkonferenz/wissenschaftsthemen/wissenschaftsfreiheit-und-forschungssicherheit.html">https://www.kmk.org/wissenschaftsministerkonferenz/wissenschaftsthemen/wissenschaftsfreiheit-und-forschungssicherheit.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[2] Bundesfachschaftenkonferenz Wirtschaftswissenschaften (BuFaK WiWi) (2025): <em>Abschaffung kostenpflichtiger Tests als Voraussetzung zur Aufnahme zu Studiengängen.</em> Verfügbar unter: <a href="">https://bufak-wiwi.org/wp-content/uploads/2025/12/A2-Abschaffung-konstenpflichtiger-Tests-als-Vorraussetzung-zur-Aufnahme-zu-Studiengaengen.pdf</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[3] Kultusministerkonferenz (KMK) (o. J.): <em>Kultusministerkonferenz.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.kmk.org/kultusministerkonferenz.html">https://www.kmk.org/kultusministerkonferenz.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[4] Hochschulrektorenkonferenz (HRK) (o. J.): <em>Aufgaben und Struktur der HRK.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.hrk.de/hrk/aufgaben-und-struktur/">https://www.hrk.de/hrk/aufgaben-und-struktur/</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neufassung des A6: &quot;FORDERUNG NACH FLEXIBLEREM ÜBERGANG ZWISCHEN BACHELOR UND MASTERSTUDIENGÄNGEN DURCH KOMPETENZORIENTIERTE ZULASSUNGSKRITERIEN&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:23:27 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>NF7: Forderung nach einem nationalen Rahmenmodell für die Masterzulassung</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=563&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Marc (LMU) + Barcamp People</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=563&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi bemängelt, dass der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium trotz der Intentionen der Bologna-Reform zu mehr Mobilität zwischen Studienphasen weiterhin erhebliche strukturelle Hürden aufweist. Die aktuelle Praxis der Zulassungsverfahren erschwert die Mobilität der Studierenden und verfehlt das Ziel eines durchlässigen europäischen Hochschulraums. Dieses Positionspapier formuliert Anforderungen an eine grundlegende Neuordnung der Zulassungsprozesse, die wissenschaftliche Exzellenz, Transparenz und individuelle Kompetenzprofile gleichermaßen berücksichtigt. Die BuFaK WiWi fordert die Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) auf, die Zulassungskriterien und -prozesse mittels geeigneten Mittelns anzugleichen und transparent und nachvollziehbar zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die derzeitige Zulassungslandschaft in Deutschland ist durch ein hohes Maß an Heterogenität geprägt, welches aus der verfassungsrechtlich verankerten Wissenschaftsfreiheit und der Souveränität der Länder resultiert [1]. Jede Hochschule und Fakultät definiert eigenständig Zulassungskriterien, was zu einer unübersichtlichen Vielzahl an Anforderungen führt.In der Praxis stützt sich die Auswahl der Bewerber primär auf Abschlussnoten und einen formalen Abgleich von Modulbezeichnungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Kleinteiligkeit führt zu einer signifikanten Inkonsistenz in der Anrechnungspraxis und bei den Ansprüchen an Prüfungsleistungen. Die ausschließliche Verwendung der Durchschnittsnote wird den differenzierten Qualifikationsprofilen der Studierenden nicht gerecht. Da Modulbezeichnungen und Curricula zwischen den Standorten stark variieren, führen rein formale Prüfungsprozesse häufig zu Ablehnungen, da die Äquivalenz der vermittelten Kompetenzen verkannt wird. Dies erschwert national einen faktenbasierten Vergleich akademischer Programme und schwächt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bildungsstandorts, weil klare Standards zur Einordnung von Leistungen fehlen. Auswahlprozesse werden teilweise als willkürlich wahrgenommen, welches die Planungssicherheit der Studierenden massiv untergräbt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi setzt sich für die Etablierung eines deutschlandweit einheitlichen Frameworks von Kriterien und Anforderungskategorien ein. Dieses Modell soll als verbindlicher Baukasten dienen, aus dem die Hochschulen ihre spezifischen Zulassungskriterien und -prozesse begründet ableiten können. Fest steht, dass Masterstudiengänge unterschiedliche Profile verfolgen und daher spezifische, unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen. An Universitäten kann beispielsweise die akademisch-methodische Vorbildung eine zentrale Rolle spielen. Eine Differenzierung zwischen Hochschulformen darf jedoch nicht pauschal erfolgen, sondern muss sich zwingend aus den spezifischen Kompetenzanforderungen des Zielstudiengangs ableiten. Die Hochschulen sollen aus einer Vielzahl von Kompetenzindikatoren und -signalen wählen können. Dazu können unter anderem fachspezifische Praxiserfahrung, extracurriculares Engagement, nachgewiesene internationale akademische Erfahrung sowie diskriminierungsfreie Auswahlgespräche oder Studierfähigkeits- und Sprachniveautests (z.B. GMAT, TOEFL) zählen. In Bezug auf kostenpflichtige Aufnahmetests wird auf das Positionspapier „Abschaffung kostenpflichtiger Tests als Voraussetzung zur Aufnahme zu Studiengängen” [2] verwiesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle angewandten Kriterien sollen vorab öffentlich definiert und die Zulassungsprozesse und -fristen hochschulübergreifend angeglichen werden. Innerhalb dieses Frameworks soll auf eine ganzheitliche Berücksichtigung sozialer oder finanzieller Hürden geachtet werden, um die Chancengleichheit beim Hochschulzugang zu wahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert daher die Kultusministerkonferenz (KMK) auf, ihrer Verantwortung als Dachorganisation der Bildungspolitik nachzukommen und die Konzeptionalisierung und Erarbeitung eines möglichen vereinheitlichenden Frameworks zu koordinieren [3]. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wird in ihrer Rolle als zentraler Zusammenschluss aller staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland aufgefordert, Standards für Kompetenzanrechnungen und Zulassungsprozesse zu entwickeln [4]. Die Hochschulen bundesweit sollen ihrem Auftrag nachkommen und die Bologna-Reform abschließend umsetzen. Dazu gehört insbesondere die Sicherstellung der vorgesehenen Mobilität im Studium.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hilfsweise soll sich das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bei weiteren Verantwortungsträgern in den Ländern für eine Verstetigung der gegenseitigen Koordination einsetzen und Absprachen stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein einheitliches nationales Framework versöhnt die notwendige Souveränität der Hochschulen mit dem Anspruch der Studierenden auf ein faires und transparentes Zulassungsverfahren. Durch den Fokus auf tatsächlich erworbene Kompetenzen statt auf formale Hürden wird die Passgenauigkeit im Masterbereich nachhaltig erhöht und die Mobilität innerhalb der Wirtschaftswissenschaften gestärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><span class="underline">Quellen: </span></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[1] Kultusministerkonferenz (KMK) (o. J.): <em>Wissenschaftsfreiheit und Forschungssicherheit.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.kmk.org/wissenschaftsministerkonferenz/wissenschaftsthemen/wissenschaftsfreiheit-und-forschungssicherheit.html">https://www.kmk.org/wissenschaftsministerkonferenz/wissenschaftsthemen/wissenschaftsfreiheit-und-forschungssicherheit.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[2] Bundesfachschaftenkonferenz Wirtschaftswissenschaften (BuFaK WiWi) (2025): <em>Abschaffung kostenpflichtiger Tests als Voraussetzung zur Aufnahme zu Studiengängen.</em> Verfügbar unter: <a href="">https://bufak-wiwi.org/wp-content/uploads/2025/12/A2-Abschaffung-konstenpflichtiger-Tests-als-Vorraussetzung-zur-Aufnahme-zu-Studiengaengen.pdf</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[3] Kultusministerkonferenz (KMK) (o. J.): <em>Kultusministerkonferenz.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.kmk.org/kultusministerkonferenz.html">https://www.kmk.org/kultusministerkonferenz.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[4] Hochschulrektorenkonferenz (HRK) (o. J.): <em>Aufgaben und Struktur der HRK.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.hrk.de/hrk/aufgaben-und-struktur/">https://www.hrk.de/hrk/aufgaben-und-struktur/</a> (Zugriff: 17.05.2026).</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neufassung des A6: &quot;FORDERUNG NACH FLEXIBLEREM ÜBERGANG ZWISCHEN BACHELOR UND MASTERSTUDIENGÄNGEN DURCH KOMPETENZORIENTIERTE ZULASSUNGSKRITERIEN&quot;</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:20:24 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>NF4: Finanzierung und Förderung von Hochschulen in strukturschwachen Regionen</title>
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                        <author>Marcel Seel (Fachschaft Wiso Universität Trier Alumnus)</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=finanzierung-und-forderung-von-hochschulen-in-strukturschwachen-region-14396&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Finanzierung und Förderung von Hochschulen in strukturschwachen Regionen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>In Deutschland besteht derzeit eine starke Diskrepanz in der Attraktivität von Hochschulstandorten, was zu einer ungleichmäßigen Verteilung von Studierenden und Ressourcen führt. Während besonders attraktive Standorte stark ausgelastet sind, kämpfen Hochschulen in strukturschwachen Regionen mit sinkenden Studierendenzahlen und personellen Engpässen, was die Qualität von Lehre und Forschung gefährdet. Die Bundesfachschaftenkonferenz der Wirtschaftswissenschaften (BuFaK WiWi) fordert daher den Bund dazu auf, strategische, zweckgebundene Mittel bereitzustellen, um die Personalausstattung zu verbessern, die Forschung zu stärken und regionale Alumni-Netzwerke zu fördern. Diese Forderungen richten sich primär an das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie die politisch Verantwortlichen auf Bundesebene.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Aktuelle Situation</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Verteilung von Studierenden auf die verschiedenen Hochschulstandorte in Deutschland ist gegenwärtig ungleichmäßig [1]. Während die Nachfrage an einigen Standorten das Angebot deutlich übersteigt, verzeichnen andere Regionen einen spürbaren Rückgang bei den Studierendenzahlen sowie beim wissenschaftlichen Personal. Diese Unterschiede resultieren unter anderem aus regionalen Strukturunterschieden, wirtschaftlichen Perspektiven, infrastrukturellen Faktoren sowie der unterschiedlich wahrgenommenen Attraktivität der jeweiligen Hochschulstandorte [2].</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Infolgedessen bleiben Standorte in strukturschwachen Regionen trotz oft vorteilhafter Rahmenbedingungen im Schatten von Standorten mit höherem Renommee. Dies erschwert es den betroffenen Hochschulen, ihre Kapazitäten auszulasten und attraktive Lehr- sowie Forschungsangebote aufrechtzuerhalten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sinkende Studierendenzahlen können darüber hinaus mittelbar zu finanziellen Einschränkungen führen, wodurch Hochschulen weniger Spielraum für die Finanzierung wissenschaftlicher Stellen und die Durchführung von Forschungsprojekten haben. Die </strong><strong>daraus resultierende unzureichende personelle und finanzielle Ausstattung beeinträchtigt sowohl die Qualität der Betreuung und Lehre als auch die langfristige Leistungsfähigkeit der Forschungsstrukturen an den betroffenen Standorten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ursächlich hierfür sind häufig begrenzte berufliche Perspektiven sowie eine unzureichende Vernetzung zwischen Hochschulen und regionaler Wirtschaft. </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ein weiteres Problem stellt der sogenannte „Brain Drain“ dar: Viele Absolvent:innen verlassen strukturschwache Regionen nach Abschluss ihres Studiums [3]. Dieser Wegzug schadet sowohl der regionalen Wirtschaft als auch der langfristigen Attraktivität des Hochschulstandorts, da wichtige Synergieeffekte zwischen Wissenschaft und Praxis verloren gehen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>Hauptforderungen der BuFaK WiWi</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Um die Gleichwertigkeit der Studienbedingungen in Deutschland sicherzustellen und die regionale Entwicklung zu stärken, stellt die BuFaK WiWi folgende Forderungen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Bereitstellung zweckgebundener Bundesmittel: Der Bund muss strategische Mittel bereitstellen, die explizit für die Förderung von Hochschulen in strukturschwachen Regionen vorgesehen sind.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Strategische Erhöhung der Mitarbeiterstellen: Es ist eine gezielte Aufstockung des Personals an den Lehrstühlen notwendig. Ziel muss es sein, die Arbeitsbelastung der Lehrenden zu reduzieren und dadurch die Betreuungsrelation sowie die Qualität der Lehre signifikant zu verbessern.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Gezielte Forschungsförderung: Um Forschung als wesentlichen Bestandteil der deutschen Hochschullandschaft an allen Standorten zu erhalten, müssen konkrete Förderprogramme für strukturschwache Standorte aufgelegt werden.</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p><strong>Stärkung von Alumni-Netzwerken: Die BuFaK WiWi fordert eine verstärkte Unterstützung von Alumni-Strukturen. Durch den geförderten Austausch zwischen aktuellen Studierenden und Ehemaligen, die in der Region verblieben und beruflich verankert sind, sollen Karrieremöglichkeiten in der Region aufgezeigt und die Vermittlung von Absolvent:innen an lokale Arbeitgeber:innen verbessert werden [4].</strong></p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zusammenfassend fordert die BuFaK WiWi den Bund dazu auf, durch eine gezielte finanzielle Steuerung die Forschung, die Lehre und die regionale Anbindung strukturschwacher Standorte nachhaltig zu sichern.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Quellen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[1] <strong>Statistisches Bundesamt (Destatis) (2025): </strong><em>Mehr Studierende an Hochschulen im Wintersemester 2025/2026</em>, Pressemitteilung Nr. 426 vom 19.11.2025. Verfügbar unter: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_426_21.html">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/11/PD25_426_21.html</a> (Zugriff: 16.05.2026) </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[2] <strong>Koschatzky, K., Stahlecker, T., Hansmeier, H., Schnabl, E., Wittmann, F. &amp; Zenker, A. (2025): </strong><em>Regionaler Strukturwandel in strukturschwachen Regionen Deutschlands im Kontext der Fördermaßnahme WIR! – Wandel durch Innovation in der Region.</em> Arbeitspapiere Unternehmen und Region, Nr. R3/2025. Karlsruhe: Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Verfügbar unter: <a href="https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccp/unternehmen-region/2025/ap_r3_2025.pdf">https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccp/unternehmen-region/2025/ap_r3_2025.pdf</a> (Zugriff: 16.05.2026)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[3] </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><strong>EY (2025):</strong><em>Bereitschaft der Studierenden, für den Job umzuziehen, steigt deutlich.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.ey.com/de_de/newsroom/2025/01/ey-studierendenstudie-bundeslaender-und-umzugsbereitschaft">https://www.ey.com/de_de/newsroom/2025/01/ey-studierendenstudie-bundeslaender-und-umzugsbereitschaft</a> (Zugriff: 16.05.2026)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>[4] <strong>Friedrich-Ebert-Stiftung (2018):</strong><em>Brücken bauen zwischen Hochschule und Region</em>, S. 23. Verfügbar unter: <a href="https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/14865.pdf">https://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/14865.pdf</a> (Zugriff: 16.05.2026)</strong></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zur Überarbeitung des A3</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:11:53 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Unterstützung von Hochschulrankings: Anforderungen und Verbesserungspotenziale</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=unterstutzung-von-hochschulrankings-anforderungen-und-verbesserungspo-58956&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>BuFaK Rat</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=unterstutzung-von-hochschulrankings-anforderungen-und-verbesserungspo-58956&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi erachtet eine vergleichende Einordnung von Hochschulen in einem bundesweiten und internationalen Kontext als nützlich. Die BuFaK WiWi sieht Hochschulrankings als notwendige Orientierungshilfe, insbesondere für Schüler:innen bei der Studienwahl oder für Studierende im Übergang zwischen Bachelor und Master. Um die Akzeptanz und Aussagekraft von Hochschulrankings zu gewährleisten, müssen aus Sicht der BuFaK WiWi folgende Punkte beachtet werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hochschulrankings müssen über transparente und öffentlich einsehbare Kriterien verfügen, deren Gewichtung nachvollziehbar offengelegt und individuell angepasst werden kann, um sowohl eine möglichst objektive Entscheidungsfindung als auch individuelle Vergleiche nach subjektiven Maßstäben zu ermöglichen. Zudem fordern wir die Offenlegung demografischer Daten zur befragten Kohorte, um Diskriminierung vorzubeugen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss sichergestellt sein, dass Kriterien im Bereich von Lehrqualität, Studienbedingungen, und Hochschulinfrastruktur mindestens den gleichen Stellenwert wie Forschungsindikatoren (z.B. Drittmitteleinwerbung, Forschungsoutput) erhalten. Inbesondere fordern wir,dass die Betreeungsrelation, als eigenständiges Kriterium aufgenommen wird, da dieser Faktor die reale Lehrqualität besser als reine Forschungsindikatoren darstellen. Weiter soll eine Übersicht über die Zufriedenheit mit den kulturellen und sozialen Strukturen des studentischen Lebens sowie über außercurriculare Angebote der Hochschule, wie Hochschulsport, Sprachenzentrum, Weiterbildung additiver Fähigkeiten etc. durch die Hochschule geschaffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der Konzeption und operativen Umsetzung von Struktur und Fragestellung der Rankings müssen von der ersten Idee bis zur Evaluierung systematisch Studierende eingebunden werden. Dies stellt die Aktualität und Relevanz der einbezogenen Kriterien sicher.Die Beteiligung muss eine proportionale Repräsentation aller Hochschulgrößen und Spezialisierungsgrade berücksichtigen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Hochschulrankings müssen sich strikt an modernste wissenschaftliche Standards halten und methodisch korrekt durchgeführt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die kontinuierliche Verbesserung der Hochschulprozesse zu unterstützen und es Studierenden zu ermöglichen, zu jeder Zeit aktuelle Rankingergebnisse zu erhalten, sollten Rankings in jährlichem Rhythmus stattfinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die teilnehmenden Hochschulen sollten Rankings als zusätzliches externes Feedback in ihr Qualitätsmanagementsystem einbeziehen und daher zur Reflektion über die eigenen Stärken und Schwächen in Lehre und Studium gesehen werden.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Turnusmäßig Bestätigung</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 11:48:20 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Unterstützung von Hochschulrankings: Anforderungen und Verbesserungspotenziale</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=560&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>BuFaK Rat</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=560&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi erachtet eine vergleichende Einordnung von Hochschulen in einem bundesweiten und internationalen Kontext als nützlich. Die BuFaK WiWi sieht Hochschulrankings als notwendige Orientierungshilfe, insbesondere für Schüler:innen bei der Studienwahl oder für Studierende im Übergang zwischen Bachelor und Master. Um die Akzeptanz und Aussagekraft von Hochschulrankings zu gewährleisten, müssen aus Sicht der BuFaK WiWi folgende Punkte beachtet werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hochschulrankings müssen über transparente und öffentlich einsehbare Kriterien verfügen, deren Gewichtung nachvollziehbar offengelegt und individuell angepasst werden kann, um sowohl eine möglichst objektive Entscheidungsfindung als auch individuelle Vergleiche nach subjektiven Maßstäben zu ermöglichen. Zudem fordern wir die Offenlegung demografischer Daten zur befragten Kohorte, um Diskriminierung vorzubeugen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es muss sichergestellt sein, dass Kriterien im Bereich von Lehrqualität, Studienbedingungen, und Hochschulinfrastruktur mindestens den gleichen Stellenwert wie Forschungsindikatoren (z.B. Drittmitteleinwerbung, Forschungsoutput) erhalten. Inbesondere fordern wir,dass die Betreeungsrelation, als eigenständiges Kriterium aufgenommen wird, da dieser Faktor die reale Lehrqualität besser als reine Forschungsindikatoren darstellen. Weiter soll eine Übersicht über die Zufriedenheit mit den kulturellen und sozialen Strukturen des studentischen Lebens sowie über außercurriculare Angebote der Hochschule, wie Hochschulsport, Sprachenzentrum, Weiterbildung additiver Fähigkeiten etc. durch die Hochschule geschaffen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der Konzeption und operativen Umsetzung von Struktur und Fragestellung der Rankings müssen von der ersten Idee bis zur Evaluierung systematisch Studierende eingebunden werden. Dies stellt die Aktualität und Relevanz der einbezogenen Kriterien sicher.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alle Hochschulrankings müssen sich strikt an modernste wissenschaftliche Standards halten und methodisch korrekt durchgeführt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um die kontinuierliche Verbesserung der Hochschulprozesse zu unterstützen und es Studierenden zu ermöglichen, zu jeder Zeit aktuelle Rankingergebnisse zu erhalten, sollten Rankings in jährlichem Rhythmus stattfinden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die teilnehmenden Hochschulen sollten Rankings als zusätzliches externes Feedback in ihr Qualitätsmanagementsystem einbeziehen und daher zur Reflektion über die eigenen Stärken und Schwächen in Lehre und Studium gesehen werden.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Turnusmäßig Bestätigung</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 11:44:56 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Reformierung des Kooperationsverbotes</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=reformierung-des-kooperationsverbotes-39906&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>BuFaK Rat</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=reformierung-des-kooperationsverbotes-39906&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi begrüßt im Zuge der Grundgesetzänderung (Art. 104c GG) die Lockerung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich, fordert aber weitreichendere Lockerungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Kooperationsverbot bezieht sich auf die Einschränkungen, die den Bund in Deutschland daran hindern, direkt in den unterschiedlichen Bundesländern in Bildungsfragen einzugreifen. Diese Einschränkungen wurden durch die Änderung von Artikel 104c des Grundgesetzes gelockert. Die vorgenommene Lockerung erachten wir als nicht weitreichend genug und fordern deshalb eine weitere Reformierung des Kooperationsverbotes. Die BuFaK WiWi sieht das Kooperationsverbot mit als Ursache für eine ungleiche Verteilung von Finanzierungsmitteln für Hochschulen. Somit ist die erwünschte Chancengleichheit nicht mehr umsetzbar, worunter (Lehr-)Personal, Schüler und Studierende leiden. Das grundsätzliche Verbot der Finanzierung der Hochschulen in nicht maßnahmenbezogenen Belangen, stellt besonders finanzschwächere Bundesländer und somit auch deren Hochschulen vor Probleme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierbei lehnen wir das Kooperationsverbot im Bewusstsein seines historischen Ursprungs nicht grundsätzlich ab. Stattdessen fordern wir eine indikatorgestützte, nicht zweckgebundene Grundfinanzierungvon Hochschulen, welche nicht die Inhalte von Forschung und Lehre beeinflussen darf. Es wird eine Gleichstellung der Förderungen und Möglichkeiten gefordert, ohne eine Zentralisierung der Bildungspolitik zu verursachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Investitionen in Fort- und Weiterbildung des Personals sowie in Inventar und Zukunftstechnologien, insbesondere im Bereich des digitalen Lernens, müssen über die reine Instandhaltung der Immobilien hinaus ermöglicht werden. Gleichzeitig ist die BuFaK WiWi der Meinung, dass eine Zusammenarbeit von Bund und Ländern dabei nicht nur auf die Investition des Bundes in die Sanierung von maroden Gebäuden und Infrastruktur beschränkt sein sollte. Vielmehr muss es zur dauerhaften Aufgabe der Bundesregierung werden, nationale Bildungsstandards zu schaffen und die Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem zu garantieren. Dafür ist aus Sicht der BuFaK WiWi eine nationale Strategie zur Verbesserung der Bildung in Deutschland (von der frühkindlichen Förderung bis hin zur nebenberuflichen Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens) notwendig, an deren Umsetzung Bund und Länder gemeinsam arbeiten, ohne dabei in die Bildungsinhalte einzugreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi spricht sich entschieden für eine unabhängige Grundfinanzierung der Hochschulen durch den Bund ausum eine langfristige Chancengleichheit zu garantieren.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Turnusmäßige Bestätigung</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 11:37:05 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>NF6: Befürwortung des Deutschlandsemestertickets</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=befurwortung-des-deutschlandsemestertickets-36056&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Henrik Sykora (Alumnus, Uni Oldenburg)</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=befurwortung-des-deutschlandsemestertickets-36056&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi befürwortet den Erhalt des Deutschlandsemestertickets aufgrund signifikanter positiver Effekte auf soziale Teilhabe von Studierenden und auf die Klimabilanz. Das Ticket muss jedoch auch in Zukunft für die gesamte Studierendenschaft bezahlbar bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Ticket führte nach Einführung zu einer begrüßenswerten Verlagerung von Autoverkehr auf den ÖPNV und trägt erheblich zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor für die Bevölkerungsgruppe der Studierenden bei. Dabei wird es durchschnittlich als komfortabler und nützlicher als zuvor bestehende Ticketmodelle bewertet.[1] Die Effekte des Tickets wirken zudem über die Studienzeit hinaus, weil sich nachhaltige Verhaltensmuster junger Erwachsener dauerhaft prägen.[2]</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell ist das Deutschlandsemesterticket preislich mit 60% des Preises am Deutschlandticket gekoppelt. Es gilt für alle Studierenden teilnehmender Hochschulen nach dem Solidarmodell. Da der Preis des Deutschlandtickets jährlich steigt, steigt auch der Preis des Deutschlandsemestertickets kontinuierlich mit, konkret um 18,3%, bzw. um 32,40€ im Semester in 2025 und 8,6%, bzw. um 18€ im Semester in 2026. Für die Zukunft ist geplant, den Betrag an einen Kostenindex zu koppeln, sodass das Ticket jedes Jahr automatisch teurer wird. Gleichzeitig lebt circa ein Drittel aller Studierenden in prekären Einkommensverhältnissen und ist teils auf BaFöG angewiesen. [3] Der BaFöG-Grundbedarf ist in den letzten Jahren nicht gestiegen und wird geplant erst in 2028 an die Grundsicherung angeglichen.[4] Studierende werden dadurch gezwungen, einen immer höheren Anteil ihres Budgets für Mobilität auszugeben. Dieser Zustand ist nicht hinnehmbar, deshalb fordert die BuFaK WiWi, den Preis des Deutschlandsemestertickets an das Preisniveau des BaFöG-Grundbedarfs zu koppeln. Das heißt, dass der Preis konstant gehalten werden muss, so lang die BaFöG-Grundsicherungspauschale nicht erhöht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Entscheidungen zur Entwicklung des Deutschland- und Deutschlandsemestertickets werden in der Verkehrsministerkonferenz der Länder getroffen. In diesem Gremium gibt es momentan keine studentischen Interessenvertreter:innen, auch nicht in beratender Funktion. Wir fordern eine verpflichtende Partizipation studentischer Mitglieder bzw. einen studentischen Beirat für Entscheidungen.<br><br>
Leihräder, wie sie in vielen Hochschulstädten angeboten werden, sind oft eine sinnvolle Ergänzung zum ÖPNV, insbesondere zur Bewältigung der “letzten Meile”. Wir empfehlen, solche Bike-Sharing Angebote wenn möglich seitens der zuständigen lokalen Institutionen ins Deutschlandsemesterticket hinein zu verhandeln, sodass Leihräder ohne Zusatzkosten oder stark vergünstigt genutzt werden könnten.<br><br><strong>Des Weiteren fordern wir, dass an allen Hochschulen in Baden-Württemberg eine Urabstimmung unter den Studierenden zur Einführung des vollsolidarischen Deutschlandsemestertickets abgehalten werden soll. In Baden-Württemberg existiert an vielen Hochschulstandorten nur die Option, ein “D-Ticket JugendBW” zu kaufen, was deutlich teurer und nur bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres zu erwerben ist.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] Sykora, H. (2025). Das Deutschlandsemesterticket - Auswirkungen auf nachhaltige Mobilität von Studierenden. doi.org/10.13140/RG.2.2.13287.61602</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] Müggenburg, H., Busch-Geertsema, A., &amp; Lanzendorf, M. (2015). Mobility biographies: A review of achievements and challenges of the mobility biographies approach and a framework for further research. Journal of Transport Geography, 46, 151–163</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] Anbuhl, M. (2023). DSW: Soziale und wirtschaftliche Lage der Studierenden - Studierendenwerk Aachen. Abgerufen am 26.9.2025 <a href="https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/aktuelles/beitrag/dsw-soziale-und-wirtschaftliche-lage-der-studierenden.html">https://www.studierendenwerk-aachen.de/de/aktuelles/beitrag/dsw-soziale-und-wirtschaftliche-lage-der-studierenden.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] Szent-Ivanyi, T. (2026). Neuer Höchstbetrag: Bis zu 563 Euro für Studierende. rnd. Abgerufen am 16.05.2026 <a href="https://www.rnd.de/politik/bafoeg-reform-beschlossen-studierende-bekommen-bis-zu-563-euro-ab-2029-T3ZFKNZAWBGJTDX222OJBZVQQA.html">https://www.rnd.de/politik/bafoeg-reform-beschlossen-studierende-bekommen-bis-zu-563-euro-ab-2029-T3ZFKNZAWBGJTDX222OJBZVQQA.html</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 11:10:40 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BA2: Winter-BuFaK 2026 in Mönchengladbach </title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=Winter-BuFaK-2026-in-Monchengladbach-40094&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Fachschaftrat 08 Mönchengladbach</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=Winter-BuFaK-2026-in-Monchengladbach-40094&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir, der Fachschaftsrat 08 der Hochschule Niederrhein aus Mönchengladbach, bewerben uns als ausrichtende Fachschaft für die Winter-BuFaK 2026. Die Planung ist schon ziemlich weit und wir würden uns sehr freuen, euch in MG Action-Town begrüßen zu dürfen. &lt;3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir haben richtig Lust, euch eine schöne und gut organisierte Konferenz auf die Beine zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Grüße!</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 10:02:15 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R7: Salam Rouabhia</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=salam-rouabhia-57872&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Salam Rouabhia (Uni Bremen)</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=salam-rouabhia-57872&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moin,<br><br>
ich bin Salam, 23 jahre alt, aus der Uni Bremen.<br><br>
Ich bin seit 1,5 Jahren im BuFaK Rat kooptiert und würde mich gerne als Mitglied zur Wahl aufstellen lassen. Ich engagiere mich im Politikteam und würde das gerne auch in der kommenden Legislaturperiode weiter machen.<br><br>
Mit freundlichen Grüßen<br><br>
Salam</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 09:53:06 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A13: Haushalt 26/27</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=Haushalt-26-27-14045&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Verein der BuFaK WiWi e.V</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=Haushalt-26-27-14045&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Plenum empfiehlt dem Verein der BuFaK WiWi e.V. die Annahme des Haushaltes<br>
für das HHJ 26/27 und nimmt das Ergebis des HHJ 25/26 zur Kenntnis.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 09:49:18 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>O3: Antrag zur Änderung der Plena-Ordnung</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=Antrag-zur-Anderung-der-Plena-Ordnung-12626&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Luc Augustin (Uni Bonn), Fabian Knispel (Uni Bayreuth) (FS VWL Bonn, FSRW UBT)</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=Antrag-zur-Anderung-der-Plena-Ordnung-12626&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Plena-Ordnung der Bundesfachschaftenkonferenz wirtschaftswissenschaftlicher Fachschaften (BuFaK WiWi) wird wie folgt geändert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>In § 1 Abs. 3 ersetze ”die Sitzungsleitung” durch ”den Sitzungsvorstand”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>§ 1 Abs. 7 wird wie folgt neu gefasst: ”Bei mehrfachen Sach- oder Ordnungsrufen an dieselbe Person, kann dieser das Wort für die laufende Beratung zu einem Tagesordnungspunkt durch die Versammlungsleitung entzogen werden.”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>§ 3 wird umbenannt in ”§ 3 Protokoll”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>§3 Abs.1 wird wie folgt neugefasst: ”Von jedem Plenum wird ein Protokoll angefertigt. Diese können in einem Dokument pro BuFaK zusammen geführt werden.”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Die Aufzählung in § 3 Abs. 3 wird ergänzt um ”- Anträge an den Sitzungsvorstand, sowie deren Ausgang,”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>In § 3 Abs. 3 dritte Aufzählung streiche ”mit Uhrzeit”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>§ 4 Abs. 1 wird ergänzt um: ”- Ordnungsänderungsanträge (siehe Grundordnung)”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><p>In § 4 Abs. 1 wird ”Geschäftsordnungs-Anträge (siehe § 6 Abs. 3)” ersetzt durch ”Anträge an die Versammlungsleitung (siehe § 6)”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><p>§ 4 Abs. 6 und Abs. 7 werden ersetzt durch:</p><p>”(6) (entfallen)</p><p>(7) (entfallen)”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><p>In § 4 Abs. 8 wird ”von einem Mitglied einer Delegation” ersetzt durch ”von einer zum Antrag an die Versammlungsleitung berechtigten Person”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li><p>§ 4 Abs. 9 wird wie folgt neu gefasst:</p><p>”(9) Die Debatte um Positionspapiere und Ordnungsänderungsanträge wird in 3 Lesungen vollzogen:</p><p>1. Lesung: In der Eingangsberatung findet die Grundsatzdebatte statt. Zuvor begründet der/die Antrag- steller:in ihren oder seinen Antrag. Das Plenum kann beschließen, den Antrag zu vertagen oder nicht zu befassen.</p><p>2. Lesung: In der Einzelberatung stellt Sitzungsleitung den Antrag abschnittsweise zur Beratung. In dieser werden Änderungsanträge behandelt und spätestens gestellt.</p><p>3. Lesung: In der Schlussberatung wird der abstimmungsreife Antrag vorgestellt. Wenn zu diesem als Ganzem keine Wortmeldungen mehr vorliegen, erhält der/die Antragsteller:in das Schlusswort.”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="12"><li><p>Nach § 4 wird folgender § 4a eingefügt:</p><p>”§ 4a Änderungsanträge</p><p>(1) Änderungsanträge können vor der Abstimmung über einen Antrag gestellt werden. Der Antrag muss in Textform gestellt werden. An sie können keine Änderungsanträge gestellt werden.</p><p>(2) Änderungsanträge können von dem/der Antragsteller:in übernommen werden; werden sie nicht übernommen, werden sie abgestimmt. Bezieht sich ein Änderungsantrag auf einen bereits durch Abstimmung geänderten Inhalt oder auf einen Antrag, so ist die Übernahme durch den/die Antragstel- ler:in unzulässig. Die Übernahme eines Änderungsantrags an einen Ordungänderungsantrag durch den/die Antragssteller:in ist nur zulässig, wenn es auf Nachfrage durch die Versammlungsleitung keinen Widerspruch durch eine anwesende Person gibt; gibt es Widerspruch, werden sie abgestimmt. Än- derngsanträge an ein gemäß § 8 Abs. 2 der Grundordnung zur Bestätigung vorliegendes Positionspapier werden nur ohne Abstimmung übernommen, wenn es auf Nachfrage durch die Versammlungsleitung keinen Widerspruch durch eine anwesende Person gibt; gibt es Widerspruch, werden sie abgestimmt. Für die Abstimmung ist eine einfache Mehrheit erforderlich.</p><p>(3) Liegen zwei ähnliche (Änderungs-)Anträge vor, wird über den weitergehenden zuerst abgestimmt. Ist nicht feststellbar, welcher Antrag weitergehend ist, so werden sie in der Reihenfolge des Eingehens bei dem Sitzungsvorstand abgestimmt.</p><p>(4) Als Änderungsanträge gelten auch sogenannte Neufassungen, welche mindestens 70 % eines Antrags berühren. Neufassungen gehen anderen Änderungsanträgen vor. Wenn eine Neufassungen vom Plenum angenommen wird, dann gilt der zugrundeliegende Antrag als abgelehnt und wird nicht weiter befasst. An Neufassungen können nach Annahme dieser weitere Änderungsanträge gestellt werden.</p><p>(5) Ein Änderungsantrag kann bis zur Eröffnung der Abstimmung über diesen durch den/die Antrags- steller:in des Änderungsantrags zurückgezogen werden, wenn dem auf Nachfrage durch die Versamm- lungsleitung keine anwesende Person widerspricht. Erfolgt keine Gegenrede, gilt der zurückgezogene Änderungsantrag als abgelehnt und wird nicht weiter befasst. ”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="13"><li><p>§ 5 Abs. 1 wird wie folgt neu gefasst: ”(1) Anträge, die rechtzeitig und ordnungskonform eingegan- gen sind, werden der BuFaK durch die Versammlungsleitung zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="14"><li><p>§ 5 Abs. 2 wird wie folgt neu gefasst: ”(2) (entfallen)”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="15"><li><p>In § 5 Abs. 3 ersetze ”der Sitzungsleitung” durch ”den Sitzungsvorstand” und ersetze ”Der Sitzungs- vorstand” durch ”Die Versammlungsleitung”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="16"><li><p>In § 5 Abs. 4 ersetze ”Der Sitzungsvorstand” durch ”Die Versammlungsleitung”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="17"><li><p>§ 5 Abs. 5 wird wie folgt neu gefasst: ”(5) Anträge gelten als angenommen, wenn sie die absolute Mehrheit (s. § 7 Nr. 2) erreichen, sofern nichts anderes geregelt ist.”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="18"><li><p>§ 5 Abs. 6 wird wie folgt neu gefasst: ”(6) Die Feststellung der maximal angereisten Delegationen (Anzahl der Stimmberechtigten) erfolgt gemäß § 8 Abs. 1 Satz 4 der Grundordnung durch die aus- richtende Fachschaft. Auf Antrag an den Sitzungsvorstand, kann nach einer jeden Abstimmung verlangt werden, darüber unterrichtet zu werden, ob sich Änderungen ergeben haben. Die BuFaK ist mindestens zu Beginn des nächstmöglichen Plenums über etwaige Abweichungen nach oben zu informieren. Entsprechend stellt der Sitzungsvorstand die notwendige Anzahl positiver Stimmen zum Erreichen der absoluten bzw. 2/3-Mehrheit (§ 7 Nr. 2 und 3) zahlenmäßig fest und gibt sie der BuFaK bekannt. Eine Absenkung des Quorums ist nicht möglich.”.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>19. § 6 wird wie folgt neu gefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>”§ 6 Anträge an die Versammlungsleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(1) Anträge an die Versammlungsleitung gehen allen anderen Wortmeldungen vor. Sie können von allen Anwesenden gestellt werden und sind durch das Heben beider Hände oder eine andere Form der Meldung, welche durch den Sitzungsvorstand bestimmt wurde, zu kennzeichnen. Ein Redebeitrag, eine Wahl oder eine Abstimmung darf durch ein Antrag an die Versammlungsleitung nicht unterbrochen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(2) Abweichend von § 5 gelten Anträge an die Versammlungsleitung sofort als angenommen, wenn ihnen nicht auf Nachfrage durch den Versammlungsleitung widersprochen wird, sofern nichts anderes geregelt ist. Der Widerspruch muss nicht begründet werden (formale Gegenrede). Im Falle eines Widerspruchs wird nach Anhörung des Widerspruchs gemäß § 5 über den Antrag abgestimmt. Es ist nur ein Widerspruch pro Antrag an die Versammlungsleitung anzuhören. Ein begründeter Widerspruch (ihnaltliche Gegenrede) geht einem unbegründeten Widerspruch (formale Gegenrede) hierbei vor. In begründeten Fällen soll die Versammlungsleitung eine Debatte über einen Antrag an die Versammlungsleitung in angemessener Länge zulassen, sofern dies den weiteren Verlauf des Plenums nicht erheblich beeinträchtigt. Bei Abstimmungen über einen Antrag an die Versammlungsleitung ist zu seiner Annahme eine einfache Mehrheit erforderlich, sofern nichts anderes geregelt ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(3) Als Anträge an die Versammlungsleitung sind folgende Anträge zu sehen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Abweichung von der Tagesordnung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Schluss der Redeliste</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Schluss der Debatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) Feststellung der anwesenden Delegationen nach § 5 Abs. 6</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e) Beratungspause</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>f) Anzweiflung von Abstimmungen nach § 4 Abs. 8</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>g) Personaldebatte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>h) Vertagung eines Tagesordnungspunktes</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>i) Die Nichtbefassung eines Positionspapiers oder Ordnungsänderungsantrags nach § 4 Abs. 9</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>j) Festhalten der eigenen Abstimmung im Protkoll nach § 5 Abs. 3</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>k) Zurückziehen eines Änderungsantrags nach § 4a Absatz 5</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>l) Die Übernahme eines Änderungsantrags an einen Ordnungsänderungsantrag nach § 4a Abs. 2 durch den/die Antragssteller:in</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>m) Die Übernahme eines Änderungsantrags an ein zur Bestätigung vorliegendes Positionspapier ohne Abstimmung nach § 4a Abs. 2</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(4) Der Antrag an die Versammlungsleitung zur Abweichung von der Tagesordnung nach Abs. 3 a) benötigt im Falle einer Gegenrede zu seiner Annahme 2/3 der Stimmen der anwesenden Delegationen. Die Abweichung von der Tagesordnung ist im Antrag klar zu benennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(5) Bevor die Redeliste nach Abs. 3 b) geschlossen wird, ist jedem Anwesenden die Möglichkeit zu geben sich auf die Redeliste setzen zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(6) Der Antrag an die Versammulungsleitung zum Schluss der Debatte nach Abs. 3 c) benötigt im Falle einer Gegenrede zu seiner Annahme 2/3 der Stimmen der anwesenden Delegationen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(7) Bei Anträgen an die Versammlungsleitung nach Abs. 3 d), f) und j) ist kein Widerspruch durch das Plenum zulässig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(8) Beratungspausen nach Abs. 3 e) sind mindestens einmal pro Tagesordnungspunkt ohne Wider- spruch durch das Plenum zuzulassen. Weitere Anträge sind zulässig, im Falle einer Gegenrede, ist über diese abzustimmen. Über die Länge und von Beratungspausen entscheidet die Versamm- lungsleitung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(9) Personaldebatten nach Abs. 3 g) finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Betroffenen statt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(10) Vertagungen nach Abs. 3 h) finden auf das nächstmögliche Plenum statt, es sei denn sie werden mit Terminen oder Bedingungen versehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>(11) Die Anträge an die Versammlungsleitung nach Abs. 3 k), l) und m) ist nur möglich, sofern dem keine anwesende Person auf Nachfrage durch die Versammlungsleitung widerspricht. Erfolgt ein Widerspruch gilt der Antrag an die Versammlungsleitung als ablehnt und der Änderungsantrag ist regulär weiter zu behandeln.”.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>20. § 7 wird wie folgt neu gefasst:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>”§ 7 Mehrheiten Die Mehrheiten in den Plena werden wie folgt festgesetzt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Einfache Mehrheit: Die einfache Mehrheit für einen Antrag ist gegeben, wenn mehr positive Stimmen für einen Antrag abgegeben wurden, als negative Stimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Absolute Mehrheit: Die absolute Mehrheit für einen Antrag ist gegeben, wenn mehr positive Stimmen für einen Antrag abgegeben wurden, als die Summe der negativen, enthaltenen, nicht abgegebenen und ungültigen Stimmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. 2/3-Mehrheit: Die 2/3-Mehrheit für einen Antrag ist gegeben, wenn mehr als doppelt so viele positive Stimmen für einen Antrag abgegeben wurden, als die Summe der negativen, enthaltenen, nicht abgegebenen und ungültigen Stimmen.&quot;.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.<br><br>
Fragen zur Zulässigkeit gerne im persönlichen Gespräch mit den Antragsstellenden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 09:42:57 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R5: Jan Enders</title>
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                        <author>Jan Enders (TU Dortmund)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hallo zusammen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Jan, 27 Jahre alt und studiere an der TU Dortmund.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im Juni 2023, nach der Konferenz in Leipzig, bin ich in den BuFaK-Rat kooptiert worden und seit der Konferenz in Dortmund 2024 gewähltes Mitglied als Administrator zusammen mit Lena und bewerbe mich aufgrund unserer internen Restrukturierung als weiteres Mitglied.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Tätigkkeitsprofil im Rat umfasst die politische Vertretungsarbeit in Berlin, auf Konferenzen etc. Innerhalb des Politikteams habe ich in der vergangenen Legislaturperiode die Berlinfahrten begleitet, den Rat auf Konferenzen wie der BDK vertreten und bin im Beirat des Centrums für Hochschulentwicklung als studentischer Vertreter aus den Reihen der BuFaK WiWi.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich wählt, damit ich auch in Zukunft weiter die Arbeit des Politikteams in Berlin voranbringen kann.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 09:33:40 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R2: Bewerbung als Sprecherin: Veron Rose</title>
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                        <author>Veron Rose (Uni Bremen)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Moin,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bin Veron und studiere aktuell im Master Betriebswirtschaftslehre an der Uni Brem. Seit zwei jahren bin ich im Rat für die IT Zuständig und versuche den Ausrichtenden das leben leichter zu machen. Ich hab die letzte BuFaK vom Rat betreut und jetzt auch mal eine BuFaK ausgerichtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um die ganze expierence abzurunden würde ich gern für das nächste Jahr die Position des Sprechers übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GaLiGrü</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Veron</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 09:29:30 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>NF8: Soziale Chancengerechtigkeit im Hochschulzugang und Studienverlauf konsequent stärken</title>
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                        <author>Nora (zu Köln)</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=551&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende aus nichtakademischen Familien sind im deutschen Hochschulsystem weiterhin strukturell benachteiligt. Ursachen sind insbesondere geringere soziale, finanzielle und akademische Unterstützungsstrukturen im familiären Umfeld. Dies führt zu erschwertem Hochschulzugang, höherer finanzieller Belastung im Studium sowie geringerer sozialer Integration und kann Studienverläufe negativ beeinflussen [1][2].</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert daher von den zuständigen Landesministerien den flächendeckenden Ausbau eines institutionell verankerten Unterstützungsnetzes an Hochschulen, das strukturelle Hürden systematisch abbaut und Chancengerechtigkeit im gesamten Studienverlauf sicherstellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktuelle Situation</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Zugang zu Hochschulbildung ist in Deutschland weiterhin stark sozial selektiv. Nur etwa ein Viertel der Kinder aus nichtakademischen Familien nimmt überhaupt ein Studium auf [1]. Diese Ungleichheit entsteht nicht primär durch Leistungsunterschiede, sondern durch ungleiche Ausgangsbedingungen beim Zugang zu Informationen, Netzwerken und akademischer Orientierung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Studierende aus nichtakademischen Familien verfügen häufig über weniger institutionelles Vorwissen über Studienorganisation, Prüfungsstrukturen und administrative Abläufe. Diese Informationen müssen eigenständig und zusätzlich zum Studienaufwand erworben werden, was zu einer strukturellen Mehrbelastung führt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hinzu kommen finanzielle Zwänge, die viele Studierende zur Erwerbstätigkeit neben dem Studium zwingen. Dadurch werden zeitliche Ressourcen für Studium, Selbstorganisation und soziale Integration eingeschränkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem zeigen empirische Befunde, dass soziale Herkunft weiterhin einen relevanten Einfluss auf Studienentscheidungen, Studienverlauf und akademische Entwicklung hat [3][4]. Die bestehende Hochschulstruktur kompensiert diese Ungleichheiten bislang nicht ausreichend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Hauptforderungen der BuFaK WiWi</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert den konsequenten und strukturellen Ausbau von Unterstützungsstrukturen für Studierende aus nichtakademischen Familien. Ziel ist der Abbau sozialer Selektivität im Hochschulsystem und die Sicherstellung gleicher Studienbedingungen unabhängig von der sozialen Herkunft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Konkret fordert die BuFaK WiWi:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Verbindliche Einführung von Outreach-Programmen an Hochschulen in Kooperation mit Schulen, insbesondere unter Einbindung von Studierenden aus nichtakademischen Familien zur authentischen Studienorientierung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Institutionalisierung akademischer Unterstützungsangebote wie verpflichtend verfügbare Workshops zu wissenschaftlichem Arbeiten, Studienorganisation, Zeitmanagement und digitalen Kompetenzen sowie dauerhaft etablierte Lernwerkstätten</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Aufbau flächendeckender psychosozialer Beratungsangebote mit Fokus auf soziale Herkunft, finanzielle Belastung, Selbstzweifel im akademischen Kontext und Integrationsherausforderungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Sicherstellung materieller und struktureller Unterstützung, insbesondere durch zentrale Geräteausleihe, kostenfreien Zugang zu relevanter Software sowie Ausbau flexibler studentischer Beschäftigungsmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Erwerbsarbeit</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die BuFaK WiWi fordert Hochschulen und Länder ausdrücklich dazu auf, soziale Ungleichheiten im Hochschulsystem nicht nur auszugleichen, sondern strukturell zu verhindern. Bildungserfolg darf nicht von sozialer Herkunft abhängen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Quellen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] Böckler Impuls (2010): <em>Arbeiterkinder studieren seltener.</em> Ausgabe 07/2010. Verfügbar unter: <a href="https://www.boeckler.de/de/grafik-detail.htm?pageId=7688&amp;image=0">https://www.boeckler.de/de/grafik-detail.htm?pageId=7688&amp;image=0</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[2] Hochschulbildungsreport (2020): <em>Fokusthema Arbeiterkinder.</em> Verfügbar unter: <a href="https://www.hochschulbildungsreport2020.de/fokusthemen/arbeiterkinder">https://www.hochschulbildungsreport2020.de/fokusthemen/arbeiterkinder</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[3] Statistisches Bundesamt (Destatis) (2022): <em>Studierende aus nichtakademischem Elternhaus weiterhin seltener an Hochschulen vertreten.</em> Pressemitteilung Nr. N066 vom 23.11.2022. Verfügbar unter: <a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_N066_63.html">https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/11/PD22_N066_63.html</a> (Zugriff: 17.05.2026).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[4] Wu, H., Guo, Y., Yang, Y., Zhao, L. &amp; Guo, C. (2021): <em>A meta-analysis of the longitudinal relationship between academic self-concept and academic achievement.</em> In: Educational Psychology Review, S. 1–30.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 09:24:40 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R3: Tim Köbke</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=tim-kobke-11941&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Tim Köbke (RUB)</author>
                        <guid>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=tim-kobke-11941&amp;consultationPath=bufak-bremen</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mahlzeit, Moin, Servus und GaliGrü. Ich bin Tim und studiere an der Ruhr-Uni-Bochum (der marodesten Uni Deutschlands). Ich bin seit Bayreuth (im wunderschönen Bayern) Ratsmitglied und möchte mich wieder in den Rat wählen lassen, um die Teams IT und Politik weiter tatkräftig zu unterstützen, sowie den Austausch zwischen verschiedenen Konferenzen und den zu Politiker*innen voran zu treiben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 17 May 2026 09:14:44 +0000</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>R1: Bewerbung als Sprecherin: Lena Härtl</title>
                        <link>https://antragstool.bufak-wiwi.org/index.php?r=motion%2Fview&amp;motionSlug=bewerbung-als-sprecherin-lena-hartl-2224&amp;consultationPath=bufak-bremen</link>
                        <author>Lena Härtl (Universität Bayreuth)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebes Plenum,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mein Name ist Lena, ich bin 27 Jahre alt und studiere im Master Betriebswirtschaftslehre an der Uni Bayreuth. Im Rat engagiere ich mich seit ziemlich genau drei Jahren und war die letzten zwei Legislaturen gemeinsam mit Jan Admin. Weiterhin kümmere ich mich um das Themenfeld Akkreditierung und die Entsendungen in den studentischen Pool und versuche unser Wiki relativ aktuell zu halten. Weiterhin habe ich letztes Jahr die BuFaK in Bayreuth mitausgerichtet und bei der BuFaK in Bremen bin ich die Ratsbetreuerin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich hatte immer sehr viel Spaß bei meiner Arbeit innerhalb des Rats und würde mich deshalb gerne zur Wahl für die Position als Sprecherin aufstellen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alles Liebe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lena</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 16 May 2026 17:39:29 +0000</pubDate>
                    </item></channel></rss>